SACHVERSTÄNDIGENBÜRO
UND BÜRO FÜR MEDIATION
DR. KLAUS VOGEL


Polyurethan

Nach [1]-[2] wird für die Produktion von Polyurethandämmstoffen ein Reaktionsgemisch hergestellt, dass im wesentlichen aus den Erdölprodukten Polyol, Isocyanat oder Polyisocyanat, Treibmitteln (z.B. Pentan) und weiterer Zusätze (z.B. Chlorverbindungen als Flammschutzmittel) besteht. Dieses aufschäumende Gemisch wird in Blockformen oder Doppelbandanlagen zu Platten ausgeformt und teilweise mit Deckschichten (z.B. Metallfolien) versehen.
Neben den für die Wärmedämmung im Dach-, Wand-, Decken- und Bodenbereich eingesetzten Platten, kann der PUR-Hartschaum auch direkt auf der Baustelle als Ortschaum hergestellt werden.

Überwiegend geschlossenzelliger Polyurethan (PUR)-Hartschaum für die Wärmedämmung.

Bild: Vogel

[1] KINDERMANN, P. (1996): Steildachdämmung mit PUR-Hartschaumstoff. IVPU Nachrichten Nr. 48. Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e.V. (Hrsg.), Stuttgart.
[2] UMWELTBUNDESAMT (Hrsg., 1998): Technische Maßnahmen zur Verminderung der Risiken durch künstliche Mineralfasern (KMF) sowie Anforderungen an mögliche Alternativen. UBA-Text 36/97.

Dämmstoffe aus mineralisch-fossilien Rohstoffen Mineralwolle Polystyrol Perlite