SACHVERSTÄNDIGENBÜRO
UND BÜRO FÜR MEDIATION
DR. KLAUS VOGEL


Dämmstoffe aus mineralisch-fossilen Rohstoffen (DmR)

Die Umsetzung physikalischer und chemischer Kenntnisse in industrielle Produktionsprozesse hat bereits vor mehreren Jahrzehnten die Herstellung von Dämmstoffen aus mineralisch-fossilen Rohstoffen ermöglicht und zu deren großen Marktbedeutung geführt.
Intensive Forschungsaktivitäten haben eine bunte Palette an Produkten hervorgebracht, deren Rohstoffbasen entweder Erdöl (organisch-fossil) oder Mineralien (anorganisch) sind.
Die Lieferformen reichen von losen, ungebundenen  Teilchen über Matten, Filze bis hin zu mechanisch stark beanspruchbaren Platten.

Mit einem Volumen von rund 24,5 Mio. m³  für den Hochbau in Deutschland im Jahr 2005, bestimmen die Dämmstoffe aus mineralisch-fossilen Rohstoffen den Dämmstoffmarkt. Dabei nehmen allein die Mineralwolldämmstoffe in Form von Glas-, Stein- und Schlackenwolle einen Anteil von rund 57 % ein, gefolgt von den Polystyrolpartikel-Hartschäumen mit rund 32 % und den Polyurethan- und Polystyrolextruder-Hartschäumen mit ca. 5 bzw. 6 %.

Seit mehreren Jahrzehnten können Dämmstoffe aus mineralisch-fossilen Rohstoffen industriell hergestellt werden.

Bild: Vogel

Daemmstoffe Mineralwolle Polystyrol Polyurethan Perlite